Blickpraxis.jpeg

Therapieangebot

Die  wertschätzende  Beziehung zu dem Menschen mir gegenüber ist mir in meiner therapeutischen Arbeit sehr wichtig. Gemeinsam decken wir auf, welche individuellen Erlebens- und Verhaltensweisen Leiden verursachen. Als Verhaltenstherapeutin habe ich dabei immer die Möglichkeiten zur Veränderung und die individuellen Potentiale und Ressourcen im Blick.
Uns alle stellt das Leben immer wieder vor Herausforderungen. Dabei stoßen wir mit unseren bewährten Bewältigungsstrategien mitunter an unsere Grenzen. Krankheitswertige psychische Symptome  entstehen, wenn wir uns mit unseren Lösungsstrategien für Probleme selbst einengen, vor anderen Menschen zurückziehen, das Gefühl bekommen, keine Wahl mehr zu  haben oder die Anspannung nicht mehr auszuhalten und nicht mehr zur Ruhe zu kommen. Es kann passieren, dass wir unsere Emotionen nicht mehr wahrnehmen, das Gefühl bekommen uns selber fremd zu sein und uns nicht mehr zu spüren, von Sorgen und Gedankenkreisen im Kopf gequält zu sein. Oder aber wir werden von unseren Emotionen überrollt, sie nehmen – ob Angst, Trauer oder Wut - zu viel Raum ein.
Die kognitive Verhaltenstherapie ermöglicht eine gemeinsame transparente und differenzierte Analyse der psychischen Schwierigkeiten auf den Ebenen des Denkens, Fühlens und Handelns. Der integrative psychotherapeutische Ansatz erlaubt es, das emotionale und körperliche Erleben erfahrbar zu machen und über das rein kognitive Verständnis von Problemen hinauszugehen. Dadurch werden Veränderungspotentiale und Ressourcen unmittelbar aktiviert. Die Schematherapie als Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie macht teilweise verhärtete individuelle Bewältigungsmuster, die automatisiert in uns ablaufen, vor dem Hintergrund der lebensgeschichtlichen Entwicklung erfahrbar und nachvollziehbar. So wird der Raum eröffnet, bewusste und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen und sich wieder zu entfalten.